Die österreichische Münze

Die Münze Österreich hat ihren Sitz in Wien

Die Prägeanstalt Österreichs ist die Münze Österreich AG mit Sitz in der Hauptstadt Wien. Die Geschichte der österreichischen Münze geht zurück auf das Jahr 1397, als die Münze Österreich Wien erstmals Erwähnung fand. Noch heute ist verantwortlich für die Prägung der österreichischen Euro-Münzen. Zusätzlich werden hier aber auch Anlagemünzen wie der Wiener Philharmoniker gefertigt, die von Investoren als Gold- oder Silberanlage genutzt werden können.

Österreichische Münzen

Die Münze Österreich hat eine lange Geschichte

Die Geschichte der Münze Österreich geht nach urkundlichen Erwähnungen auf das Jahr 1397 zurück. Damals wurde die Wiener Münze, die als Vorgänger der Münze Österreich in Wien angesehen wird, erstmals erwähnt. Hier wurde zu damaligen Zeiten der "Guldiner" geprägt, eine österreichische Münze, die als Zahlungs- und Anlageinstrument genutzt wurde. Im Jahr 1554 hatte die Münze Österreich in Wien dann erstmals Versuche mit einer Walzenprägung durchgeführt, um gleich mehrere österreichische Münzen in hoher Qualität fertigen zu können. Im Jahr 1650 konnte dann die Walzenprägung für österreichische Münzen eingeführt werden. Nach einigen wechselvollen Jahren hat die Münze Österreich dann ihren Sitz in Wien erlangt, den sie bis heute beibehalten hat. Seit 1989 firmiert die Münze Österreich dann als Aktiengesellschaft, steht aber nach wie vor unter der Hoheit der Österreichischen Nationalbank.

Die Geschichte der Münze Österreich hat somit lange Tradition. Seit dem ersten Weltkrieg ist das Unternehmen dann als einzige Prägeanstalt für die Produktion der österreichischen Münzen zuständig. Bis zum Jahr 2002 wurden in der Münze Österreich in Wien ausschließlich österreichische Schilling Münzen gefertigt, ab 2002 dann werden die österreichischen Euro Münzen mit dem Motiv Österreichs gefertigt.

Österreichische Anlage Münzen

Das Ausgabeprogramm der Münze Österreich

Zusätzlich zu den klassischen Euro-Münzen fertigt die Münze Österreich weitere Anlagemünzen, zu denen die Philharmoniker Goldmünze ebenso gehört wie der Silber Philharmoniker. Auch der seit 1780 geprägte Maria-Theresien-Taler gehört nach wie vor zum Produktsortiment der Prägeanstalt. Der Wiener Philharmoniker ist hierbei sicher die bekannteste Anlagemünze, denn sie wird nicht nur in Österreich, sondern weltweit verkauft. Grund für die große Beliebtheit ist der hohe Feingehalt der österreichischen Münzen, weshalb sich ihr Preis nahezu analog der Gold- und Silberkurse entwickelt und damit im Wert steigt, wenn auch Gold und Silber an Wert gewinnen.

Im Münze Österreich Ausgabeprogramm erhalten Anleger einen Überblick, welche Münzen und Goldbarren aktuell angeboten werden. Zudem enthält das Ausgabeprogramm der Münze Österreich wichtige Daten zu den einzelnen Münzen, deren Feingehalt sowie dem Nennwert. Insbesondere der Wiener Philharmoniker wird nämlich mit einem Nennwert geprägt und kann so als gesetzliches Zahlungsmittel gehandelt und verkauft werden. Dies sichert Anlegern, die Münzen kaufen nicht nur günstige Preise, sondern auch Steuervorteile, denn der Gold Philharmoniker kann so mehrwertsteuerfrei gekauft werden, beim Silber Philharmoniker hingegen fällt lediglich der verringerte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent an.